Schaumwein
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Inhalt: 0,75 L (69,99 € / 1 L)21,39 €
Inhalt: 0,75 L (28,52 € / 1 L)Schaumwein ist die Gattungsbezeichnung für Weine, die durch Kohlensäure ihre charakteristische Perlage erhalten. Diese Kohlensäure entsteht entweder durch eine zweite Gärung oder wird dem fertigen Wein zugesetzt. Zur Familie der Schaumweine zählen bekannte Vertreter wie Champagner, Sekt, Prosecco, Cava und Crémant, die sich durch Herkunft, Herstellungsverfahren und Rebsorten voneinander unterscheiden. Grundlage jedes Schaumweins ist stets ein stiller Grundwein, der erst im weiteren Verlauf der Produktion seine Perlage erhält.
Die Vielfalt der Schaumweine zeigt sich vor allem in den Herstellungsmethoden und den verwendeten Trauben. Bei der klassischen Flaschengärung, auch Methode Champenoise genannt, findet die zweite Gärung direkt in der Flasche statt – dieses Verfahren ist etwa für Champagner und viele hochwertige Crémants vorgeschrieben. Prosecco hingegen wird meist im Tankverfahren hergestellt, wodurch seine fruchtig-frischen Aromen besonders zur Geltung kommen.
Der Alkoholgehalt bewegt sich bei den meisten Schaumweinen in einem ähnlichen Bereich wie bei stillen Weinen. Ein weiteres unterscheidendes Merkmal ist die Dosage, also die Menge an Zucker, die vor dem endgültigen Verschluss hinzugefügt wird – sie entscheidet darüber, ob ein Schaumwein als Brut, Extra Dry oder Demi-Sec bezeichnet wird.
Bei der Auswahl eines passenden Schaumweins lohnt sich zunächst ein Blick auf den Anlass: Für ein festliches Dinner passt oft ein trockener Champagner oder Crémant, während ein leichter Prosecco oder Cava sich für den geselligen Aperitif eignet. Die Angabe der Dosage auf dem Etikett gibt Aufschluss über die Geschmacksrichtung und hilft, den eigenen Vorlieben entsprechend zu wählen.
Auch die verwendete Traube und das Herstellungsverfahren – Flaschengärung oder Tankverfahren – geben Hinweise auf Stil und Komplexität. Schaumweine aus klassischer Flaschengärung zeigen häufig feinere, länger anhaltende Perlen und komplexere Aromen, während tankvergorene Varianten meist frischer und fruchtiger wirken. Serviert werden Schaumweine idealerweise gut gekühlt in schmalen Gläsern, die die Perlage und das Aroma optimal zur Geltung bringen. Wer sich unsicher ist, kann sich an der Herkunftsregion orientieren: Sie gibt oft schon einen ersten Hinweis auf den zu erwartenden Charakter des Schaumweins.
Schaumwein ist die übergeordnete Bezeichnung für Weine, die durch Kohlensäure ihre typische Perlage erhalten. Diese entsteht entweder durch eine zweite Gärung in Flasche oder Tank oder durch nachträgliche Zugabe von Kohlensäure. Champagner, Sekt, Prosecco, Cava und Crémant sind allesamt Unterarten des Schaumweins.
Sekt ist eine Unterkategorie des Schaumweins und speziell die deutschsprachige Bezeichnung für Qualitätsschaumwein. Der Begriff Schaumwein ist also der übergeordnete Sammelbegriff, während Sekt eine seiner konkreten Ausprägungen darstellt.
Prosecco ist eine bestimmte Art von Schaumwein, stammt aus Norditalien und wird überwiegend aus der Glera-Traube hergestellt. Jeder Prosecco ist somit ein Schaumwein, aber nicht jeder Schaumwein ist ein Prosecco – der Begriff Schaumwein umfasst auch Champagner, Sekt, Cava und weitere Varianten.
Zu den bekanntesten Arten zählen Champagner aus der französischen Champagne, deutscher Sekt, italienischer Prosecco, spanischer Cava und französischer Crémant. Sie unterscheiden sich in Herkunft, verwendeten Trauben und Herstellungsverfahren, etwa klassischer Flaschengärung oder Tankverfahren. Perlwein bildet eine eigene, kohlensäureärmere Kategorie am Rand der Schaumweine.
Letzte Aktualisierung 11.09.2026